Zeichen des Aussetzens | Arcaplanet
Keine flehenden Tiere und keine leeren Straßen. Eine Sommerkampagne, die zu Tierfreunden spricht und ihnen beibringt, die Zeichen vor dem Aussetzen zu lesen.

Wie die Idee entstand
Als Tierfreundin ging mir dieses Briefing sofort ans Herz, das gebe ich zu. Ich fühlte mich aufgerufen, etwas zu bewirken.
Jedes Jahr werden in Italien schätzungsweise 100.000 bis 130.000 Haustiere ausgesetzt. Der Sommer, besonders von Juli bis September, ist die kritischste Zeit: rund 25 bis 30 Prozent aller jährlichen Aussetzungen fallen in diese Monate.
Also habe ich mich gefragt: wie bewirke ich wirklich etwas? Wer kann jemanden erreichen, der überlegt, ein Tier auszusetzen? Tierfreunde. Aus dieser Eingebung entstand die Kampagne Zeichen des Aussetzens, in der Arcaplanet die Lösung neu denkt, indem es zu den Menschen spricht, die Tiere lieben.

Kreativer Prozess
Das Briefing
Eine Outdoor Sensibilisierungskampagne gegen das Aussetzen von Tieren, geplant für den Sommer.
Wie man wirklich etwas bewirkt
Von Anfang an habe ich die klassische Sensibilisierungskampagne ausgeschlossen: keine flehenden Tiere, keine traurigen Gesichter, keine leeren Straßen. Ich wollte eine konkrete Botschaft senden.
Umsetzung
Die Zeichen des Aussetzens zeigen: jene kleinen Signale, die ein großes Unbehagen in sich tragen, das Unbehagen einer Halterin oder eines Halters, die ihr Tier unbewusst nicht mehr an ihrer Seite haben wollen. Ein ungewaschener Napf, das Lieblingsspielzeug voller Staub, kürzer werdende Spaziergänge. Alles Gesten, die ein Tierfreund sehen und erkennen kann, um dann Halter und Tier zu helfen.


Hört es bei Outdoor auf?
Die Kampagne läuft auf Social und an strategischen Orten weiter.
Auf Social: eine informative Kampagne über die offiziellen Kanäle von Arcaplanet, mit Carousels und Videokooperationen, die die Zeichen des Aussetzens praktisch zeigen.
Beschilderung: an den von Tierhaltern meistbesuchten Orten beschreibt eine Beschilderung die risikoreichen Verhaltensweisen, sensibilisiert Tierfreunde und regt bei denen, die erste Anzeichen von Überforderung zeigen, eine Selbstreflexion an.

Projektgalerie






